Posts mit dem Label Bergen op Zoom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bergen op Zoom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. August 2015

Komm, wir fahren nach Amsterdam

Wer kennt diesen Ohrwurm nicht? Ich hatte als Kind schon ein großes Interesse an Holland. Ich weiß nicht genau, warum, aber ich habe im Kindesalter sogar einen Freund der Familie gebeten, mir etwas von seiner Reise nach Amsterdam mitzubringen. Es wurde eine Porzellanfigur eines holländischen Mädchens in Tracht. Ich habe die Figur immer noch, auch wenn sie bei einem meiner vielen Umzüge leider geköpft wurde. Aber ich habe sie mühsam wieder zusammen geklebt. Jedenfalls kann ich mir jetzt endlich meinen Traum von einen Besuch in Amsterdam erfüllen. In Bergen op Zoom können wir unser letztes Frühstück auf der Terrasse in der Morgensonne einnehmen. Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, verabschieden wir uns von den freundlichen Mitarbeitern und bedanken uns dafür, dass sie uns den Aufenthalt hier so schön gestaltet haben.

Frühstück im Innenhof des Hotel Eetcafe van Ee

Frühstück im Innenhof des Hotel Eetcafe van Ee

Frühstück im Innenhof des Hotel Eetcafe van Ee

Nach gut 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir Amsterdam. Und der erste Eindruck enttäuscht mich nicht. Unser Hotel liegt in Noord-Amsterdam, nicht weit weg von der Autobahn. Mit dem Bus sind wir in ein paar Minuten an der Central Staation. Für eine erste Orientierung laufen wir ein wenig umher, entdecken im Bahnhof einen Käseladen, den wir morgen noch plündern wollen und überhaupt ist die Stimmung alleine im Gebäude vom Bahnhof überwältigend. In der Haupthalle ist ein Flügel aufgestellt, der zur Nutzung einlädt. Und dieses Angebot wird heute auch gut genutzt und  Livemusik im Bahnhof sorgt definitiv für gute Laune im Reisestress. Außerdem sind wir beeindruckt von den riesigen Fahrradparkplätzen, die es hier überall gibt. Skurril ist, dass man bei einigen Fußgängerampeln drücken kann, um das Signal zu erhalten. Während der Rotphase klickt die Ampel im langsamen Takt klick-klick-klick und sobald es grün wird, klickt die Ampel hektisch klickklickklick, dass man sich gleich gedrängt fühlt, im Laufschritt die Straße zu überqueren. Wir haben Hunger und essen zum Abendbrot Pancakes mit Ham & Cheese. Danach sind wir so voll, dass wir noch ein paar Schritte durch das Rotlichtviertel und anschließend zum Technologiemuseum Nemo laufen, weil wir hier in unserem Bus in Richtung Hotel einsteigen wollen. Während des Spazierganges sehen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Skyline von Amsterdam. Unsere Bushaltestelle müssen wir länger suchen, weil die Ausschilderung verwirrend ist. Aber nachdem wir die richtige Haltestelle gefunden haben, erreichen wir unser Hotel schnell wieder. Auf der Rückfahrt im Bus erfahren wir, dass auch wir mit den Stundenfahrten im Bus ein- und auschecken müssen. Auf der Hinfahrt hat uns niemand diesen Hinweis gegeben, so dass wir da wohl als Schwarzfahrer unterwegs waren.

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke - Fahrradparkplätze

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke - Fahrradparkplätze

Amsterdamer Eindrücke - Fahrradparkplätze

Amsterdamer Eindrücke - Spiegeldecke im Hauptbahnhof

Amsterdamer Eindrücke - Spiegeldecke im Hauptbahnhof

Amsterdamer Eindrücke - im Hauptbahnhof

Amsterdamer Eindrücke
Im Hauptbahnhof (links der Flügel, der der musikalischen Allgemeinheit zur Verfügung steht)

Amsterdamer Eindrücke - Hauptbahnhof

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Amsterdamer Eindrücke

Samstag, 8. August 2015

Tag am Meer

Punkt um 9 Uhr müssen wir wieder am Parkplatz sein, um unser Ticket für heute zu lösen. Im Hotel ist es noch ruhig. Wir setzen uns also draußen auf die Terrasse und warten darauf, dass ein Hotelmitarbeiter kommt, der unser Frühstück zubereitet. Aber es kommt niemand, der Innenhof liegt verlassen da. Nach 15 Minuten gesellen sich noch andere Gäste zu uns, die ebenfalls auf ihr Frühstück warten. Gerade, als wir es aufgeben wollen, kommt die Mitarbeiterin des Hotels. Sie entschuldigt sich mehrfach, ihr Auto wollte nicht so wie sie wollte. Im Nu kriegen wir unser Frühstück serviert und fahren direkt im Anschluss zum Banjaardstrand, der eine gute halbe Stunde entfernt liegt und 2014 zum schönsten Strand der Niederlande gekürt wurde. Und hier sind auch die ganzen schönen Windmühlen versteckt, an die ich immer denken muss, wenn von Holland die Rede ist.

Windmühle irgendwo zwischen Bergen op Zoom und dem Banjaardstrand

Es ist noch recht leer am Strand, so dass wir schnell ein schönes Plätzchen finden, wo wir unsere Decke ausbreiten. Obwohl es nicht heiß ist, ist es hier warm genug, um in Badesachen die Sonne zu genießen und auch der Wind sorgt eher für eine angenehme Abkühlung. Das Wasser ist jedoch sehr frisch, so dass wir nur mit den Beinen rein gehen.

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Ich versuche mich in Strandgut- und Muschelfotografie (bäuchlings, das gibt bestimmt ein herrliches Bild ab), bevor wir zum Mittag essen in die Strandbar gehen. Danach genießen wir auch hier noch etwas die Sonne und das Meer.

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Endlich am Meer

Mittags in der Strandbar

Mittags in der Strandbar

Mittags in der Strandbar

Am Nachmittag laufen wir gemütlich zum Parkplatz zurück und trinken hier an einem Kiosk noch einen Kaffee, bevor wir wieder nach Bergen op Zoom fahren. Wieder im Hotel freuen wir uns, den Sand abduschen zu können, der unweigerlich die Heimfahrt mit angetreten hat. Frisch und umgezogen gönnen wir uns beim Italiener am Grote Markt ein leckeres Abendessen und laufen auf dem Rückweg noch bei der einen oder anderen Sehenswürdigkeit der WinkelAcht vorbei. Die WinkelAcht beschreibt den Stadtkern und die Einkaufszone von Bergen op Zoom. Der Weg führt in zwei Schleifen durch die Stadt, eben in Form einer acht, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie der Sankt-Gertrudis-Kirche, dem Rathaus und dem alten Stadttor.

Wegweiser für die WinkelAcht, die man hier überall sieht

Zum Tag der Katzen hab ich eine neue Freundin gefunden

Freitag, 7. August 2015

Bergen op Zoom

Zum Frühstück gibt es Semmeln, die noch warm sind. Danach gehen wir zu einem Friseursalon, den wir gestern beim Herumirren schon gefunden haben, und fragen, ob hier jemand Zeit hat, die vielen Zöpfe meiner Mutter, die sie sich auf dem Afrikafestival hat flechten lassen, aufzudröseln und wieder einen Schnitt in die Haare zu bringen. Wir dürfen auch direkt da bleiben. Da es sich um einen Ausbildungssalon handelt, dauert alles etwas länger, so dass wir erst nach ungefähr 4,5 Stunden wieder draußen sind. Dafür gibt es genug Kaffee und insgesamt kostet das Entfernen der Zöpfe und Auskämmen, Schneiden und Färben inkl. einmal Nachfärben (weil der erste Versuch daneben ging) auch nur 35 €. Die Zöpfe sind weg, der Ansatz auch und die Haare reichen jetzt wieder nur bis zur Schulter. Ich habe in dieser Zeit mein halbes Buch ausgelesen. Anschließend brauchen wir erst einmal eine kleine Stärkung zum (Nach-) Mittag. Dann laufen wir noch etwas und erkunden Bergen op Zoom. Es gibt hier viele Geschäfte, die ein sehr breites Angebot haben (man könnte sie auch Ramschläden nennen), viele Optiker und auch mindestens zwei Läden für Musikinstrumente (was wahrscheinlich gemessen an der Einwohnerzahl doch sehr viel ist).

Der Grote Markt mit der Sankt-Gertrudis-Kirche

Rathaus Bergen op Zoom am Grote Markt

Bergen op Zoom

Stadttor Gevangenpoort

Spazierende Männlein auf den Wegweisern in der Stadt

Im Inneren des Markiezenhof-Palasts

Markiezenhof-Palast

Heute buchen wir noch unser Zimmer in Amsterdam. Dank der schlechten Wi-Fi-Verbindung klappt zwar die Buchung gut, jedoch können wir keine Bilder im Internet von der Unterkunft sehen. Das wird also eine Überraschung für uns werden.

Donnerstag, 6. August 2015

Antwerpen - Bergen op Zoom

Nach dem Frühstück führt uns unser erster Weg noch einmal in die Stadt, die Läden besuchen, die gestern schon geschlossen hatten. Zuerst die Chocolaterie The Chocolate Line im ehemaligen Königspalast auf der Meir, einer der Einkaufsstraßen der Stadt. Nachdem man sich in der Chocolaterie satt gesehen hat kann man durch den Innenhof zum Hinterhaus laufen. Hier gibt es einen Einrichtungsladen, in dem ich auch hätte viel Geld lassen können. Vorallem das Geschirr hat es mir angetan, da hätte ich mich gerne neu ausgestattet. Aber notwendig war das nicht und auch nicht so günstig, dass sich Aufwand und Nutzen gelohnt hätten. Danach gab es das Softeis, nach dem uns gestern Abend schon der Sinn stand.

The Chocolate Line

The Chocolate Line

The Chocolate Line

The Chocolate Line

The Chocolate Line

Der Einrichtungsladen im Hinterhaus des ehemaligen Palastes

Der Einrichtungsladen im Hinterhaus des ehemaligen Palastes

Der Innenhof des ehemaligen Palastes

Spaziergang durch Antwerpen

Und weil die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft nicht so lange dauert, haben wir noch Zeit, gemütlich sämtliche Läden abzuklappern, nach denen uns der Sinn steht. Unter anderem gehen wir auch ins Shoppingzentrum im Stadsfeestzaal, welches sehr pompös daherkommt. Auch hier gibt es direkt nach dem Eingang einen tollen Laden namens Flying Tiger, durch den eine Art Rundweg führt. Und es gibt so viele tolle Sachen hier, aber da wir im Urlaub sind, lohnt es sich nicht, hier einen Großeinkauf zu machen (Anm. 22.08.2015: Heute habe ich entdeckt, dass es im Franken-Center in Nürnberg ebenfalls seit Kurzem eine Filiale des Tigers gibt - und hier lohnt sich das shoppen bestimmt). Mittag gibt es gut und günstig in einem der vielen Läden, die eigentlich alles anbieten, von Bettwäsche und Kochutensilien, über Dekoartikel und Kleidung. Und eben zwei, drei Mittagsgerichte, die aber frisch zubereitet werden. Satt und zufrieden brechen wir auf in Richtung Niederlande.

Shoppingcenter im Stadsfeestzaal

Shoppingcenter im Stadsfeestzaal

Flying Tiger

Shoppingcenter im Stadsfeestzaal

Und tatsächlich dauert die Fahrt bis zu unserem Ziel Bergen op Zoom in den Niederlanden nicht lang. Wir laufen ungefähr drei Mal an unserem Hotel vorbei, weil man es von außen nicht als solches wahr nimmt. Aber dank der Touristeninformation kommen wir irgendwann auch an. Wir genehmigen uns erst einmal einen Kaffee, bevor wir das Zimmer im Hotel Eetcafe van Ee beziehen. Wir haben einen schönen Blick auf den kleinen Platz vor dem Hotel und die gegenüberliegende Burg Markiezenhof. Das Abendessen nehmen wir im Hotelrestaurant ein, draußen auf der Terrasse vor dem Hotel. Es gibt Schnitzel mit einer Champignonrahmsoße und dazu selbstgemachte Pommes und auch etwas Kartoffelsalat. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl. Morgen werden wir die Stadt erkunden gehen.

Ganz in der linken Ecke ist der Eingang zu unserem Hotel, in dem Gebäude mit dem Flachdach befinden sich ganz oben unsere Zimmer

Erste Erkundungstour durch Bergen op Zoom

"Schaufenster" in Bergen op Zoom

Erste Erkundungstour durch Bergen op Zoom