Nach dem Frühstück, welches in einem Gastraum stattfindet, der nur durch eine Glasfront vom danebenliegenden Kuhstall getrennt ist, schnallen wir uns heute die Schneeschuhe an. Wir laufen etwa 2 Stunden durch bizzare Vulkanlanschaften und suchen im Licht erstarrte Trolle im Lavagestein. Mit den Schneeschuhen zu laufen ist spannend, durch die Form der Schneeschuhe muss man leicht breitbeinig laufen und die Füße mehr anheben. Andererseits sinkt man im tiefen Schnee nicht ein und man rutscht auch nicht auf den glatten Eisflächen.
Frühstück neben dem Kuhstall
bereit für die Schneeschuhwanderung
bereit für die Schneeschuhwanderung
Schneeschuhwanderung
beeindruckende Landschaften
das Tor ins Jenseits
versteinerter Troll, der den Mittelfinger zeigt
Vorbereitungen für ein Gruppenfoto der ganz besonderen Art
Danach laufen wir noch ohne Schneeschuhe den Rundweg einer Halbinsel entlang, die auch einige tolle Fotomotive bietet. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Die weitere Fahrt wird durch einen weiteren Fotostopp unterbrochen, wir klettern auf die Felsspalte, bei der die eurasische und amerikanische Kontinentalplatten aufeinandertreffen.
Fotostopp
Fotostopp
Fotostopp
Schneemann bauen
fertig
unser Freund, der Schneemann
hier treffen die eurasische und die amerikanische Platte aufeinander
Nach dem Mittag geht es endlich in die "blaue Lagune des Nordens", ein Thermalbad mit überschüssigem Wasser aus dem nahegelegenen Thermalkraftwerk. Das Wasser ist satt blau und leicht seifig. Außerdem steigt uns der inzwischen vertraute Schwefelgeruch in die Nase. Man merkt, dass es in dem Becken wärmere und kühlere Stellen gibt; teilweise ist das Wasser sogar richtig heiß. Danach ist der Großteil von uns platt. Aber es ist inzwischen schon wieder der Abend angebrochen, so dass wir uns wieder zum Kochen treffen. Ein anderer Teil der Gruppe geht heute zum Essen in das Café am Kuhstall. Heute Nacht gibt es wieder Nordlichter zu sehen - leider erst in der zweiten Nachthälfte, so dass ein Teil der Gruppe, u. a. auch ich, das Spektakel verpasst und lieber im warmen Bett bleibt. Danke für die Fotos :-).
Heute hat die Gruppe verschiedene Aktivitäten geplant. Die einen machen eine Höhlentour, die anderen fahren durch Islands Süden, vorbei an Wasserfällen und Gletschern. Den besten Plan aber haben zwei Mitreisende und ich: wir haben einen Rundflug mit dem Helikopter gebucht. Beim Frühstück kommt allerdings der Anruf, dass die Sicht schlecht ist. Der Pilot würde zwar trotzdem fliegen, aber wir hätten dann halt nicht viel davon. Wir sind echt enttäuscht, wollen aber später noch mal mit dem Veranstalter telefonieren, ob sich die Wetterbedingungen vielleicht verbessern. Und tatsächlich findet unser Flug wie geplant statt. Und noch dazu haben wir eine traumhafte Aussicht und können sogar auf einem Berg landen. Wow, einfach gigantisch! Wir sind wie geflasht, laufen durch den unberührten Schnee, tragen uns in das Gipfelbuch ein, knipsen was das Zeug hält und können uns ja nicht genug freuen, das wir so ein riesiges Glück mit dem isländischen Wetter haben. Das macht alle bisherigen Wetterenttäuschungen wieder gut.
Rutschpartie zum Heli - gleich geht's los
ready
Reykjavík von oben
Reykjavík von oben
Aussicht
Die Spur der Lavaströme
Reykjavík am Horizont
unsere Black Pearl
Gipfelstürmer
Aussicht
Fotosession mit dem Helikopter
Reykjavík
Sieht schon etwas nach Karibik aus
Danach gehen wir noch im Perlan (die Perle), einem kuppelförmigen Gebäude, das eigentlich zur Speicherung von Warmwasser dient, ein Eis essen.
Perlan
Abends geht es erneut auf die Suche nach Nordlichtern. Und diesmal haben wir Glück. Wir sehen zwar nur einen leichten grünen Schimmer am Horizont, der auch ziemlich schnell wieder verschwindet, aber einigen Wenigen gelingt es, dieses Naturphänomen mit der Kamera festzuhalten.