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Sonntag, 4. Oktober 2015

Verregneter Almabtrieb

Es ist so wunderschön hier. Die morgendliche Aussicht in Lajen vom Haus von Alex' Eltern ist einfach atemberaubend. Der Nebel kriecht durch das Tal und sorgt für eine mystische Stimmung.

Morgendliche Aussicht in Lajen

Zum Frühstück kommen Alex und Alba zu uns. Jetzt lernen wir auch Alex' Eltern kennen bzw. vorerst nur seine Mutter, weil der Vater im Krankenhaus ist, da er sich den Finger gequetscht hat. Auch Alex' Bruder und seine Familie, die wir gestern Abend in Klausen schon kurz gesehen haben, schauen herein. Wir fühlen uns super umsorgt und pudelwohl. Nach dem Frühstück fahren wir nach Tschöfas, von wo aus wir ein Stück den Poststeig entlang laufen. Das Wetter ist heute wieder sehr wechselhaft, irgendwo zwischen nasskalt-ungemütlich und sonnig-warm.

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Gruppenfoto am Poststeig

Wie die Kühe auf der Weide...

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Entlang des Poststeigs

Auf dem Weg zurück nach Tschöfas scheint noch die Sonne, aber schon auf den paar Metern zum Gasthof Hatzis zieht es schnell zu. Dennoch wird entschieden, dass wir draußen unter dem Vordach sitzen. Nun gut, als es dann zu regnen anfängt hole ich mir doch lieber die Jacke aus dem Auto. Wir Mädels wollen eigentlich lieber rein, aber da kommt auch schon das Essen und das wärmt uns auch. Noch schnell einen Kaffee getrunken, dann geht es zurück nach Lajen, wo heute noch der traditionelle Almabtrieb statt findet. Wir sind etwas knapp in der Zeit, hoffen aber, dass das Spektakel aufgrund des Regens etwas später beginnt. Leider ist dem nicht so und so verpassen wir zwar die Kühe, sehen aber noch die vielen geschmückten Wägen und Reiter.

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Almabtrieb in Lajen

Wir fahren wieder zu Alex' Eltern und wärmen uns in der Küche auf. Es gibt wieder Strauben und auch Südtiroler Schinken. Etwas später entfachen die Jungs noch ein kleines Feuer, auf dem Kastanien geröstet werden. Wir werden noch mit Äpfeln aus dem eigenen Garten versorgt und dann müssen Vroni und ich auch schon die Rückreise antreten. Während der Fahrt sehen wir einen wunderschönen Regenbogen und auch die Fahrt durch die Berge ist natürlich wieder beeindruckend. Die Regionen, die wir auf der Hinfahrt nicht gesehen haben, weil es schon dunkel war, können wir jetzt noch einmal in voller Pracht genießen. In Garmisch-Partenkirchen verabschieden wir uns wieder voneinander. Ich mache mich auf den Heimweg. Bei den Ausschilderungen "Oberammagau" habe prompt wieder den Ohrwurm "Mich kennt keine Sau von Kiel bis Oberammagau" im Ohr, der uns  gestern einen sehr lustigen Abend beschert hat.

Auf dem Heimweg, noch in Südtirol

Auf dem Heimweg, irgendwo in Österreich

Auf dem Heimweg, irgendwo in Österreich

Auf dem Heimweg, irgendwo in Österreich

Auf dem Heimweg, Blick auf Innsbruck

Samstag, 3. Oktober 2015

Highlights im Eisacktal: Brot- und Strudelmarkt & Törggelefest

Ich habe richtig gut geschlafen und bin voll erholt als ich heute aufwache. Der Tag beginnt ähnlich wie gestern, nur dass wir heute unser Frühstück nicht ausfallen lassen, sondern uns die gestern gekauften Brötchen aufbacken. Dazu gibt es köstlichen Schinken und Käse. Nach dem Frühstück fährt Alex los nach Verona, weil heute da seine Freundin Alba aus Madrid ankommt. Wir überlegen derweil, wie wir den Tag verbringen können. Gerne hätten wir uns etwas angeschaut. Bozen, Verona, den Gardasee oder auch das Kloster Neustift, das wir zu Fuß hätten erreichen können. Aber es regnet sich gerade ein. Wir packen also unsere Sachen zusammen, damit wir bereit sind und sofort los können, sobald der Regen aufhört. Irgendwann am Nachmittag ist es dann soweit und wir schnappen uns unserer Gepäck, bringen es zum Auto und fahren dann noch einmal nach Brixen rein. Hier besichtigen wir den Dom und laufen anschließend über den Südtiroler Brot- und Strudelmarkt, wo wir auch einige Spezialitäten probieren. Dass die meisten von uns Schüttelbrot nicht mögen, haben wir gestern schon festgestellt. Zum Glück gibt es aber noch viele andere leckere Sachen zum kosten.

Brixner Dom

Brixner Dom

Brixner Dom

Südtiroler Brot- und Strudelmarkt

Strauben - auf die Marmelade kann ich verzichten, aber der Rest ist sehr empfehlenswert

Kastanienherzen - köstlich

Schönstes Wetter in Brixen

Wir spazieren weiter durch die Anlage der Hofburg und durch die Brixner Innenstadt, bevor wir in einem kleinen Café einkehren, weil es wieder angefangen hat zu regnen. Aber da ruft uns Alex auch schon an, dass er und Alba vom Flughafen zurück sind.

Hofburg Brixen

Hofburg Brixen

Brixner Innenstadt

Brixner Innenstadt

Brixner Innenstadt

Wir fahren zurück zur Wohnung, begrüßen Alba und ihre Katze, trinken noch ein Bier und fahren dann nach Klausen, allerdings ohne Alba, weil sie sich nach der Reise ausruhen will.  In Klausen angekommen begutachten wir aus der Entfernung das Beneditkinerinnenkloster Säben, welches oben auf dem Berg trohnt und als einer der ältesten Wallfahrtsorte in Tirol gilt. In Klausen ist heute Törggelefest. Das ist zwar kein traditionelles Törggelen mit Einkehr auf einem Hof, sondern eher ein Straßenfest mit vielen Ständen und deftigem Essen, aber die Stimmung ist super und wir haben viel Spaß. Wir kehren ein im Gasslbräu und kosten das lokale Bier. Für mich gibt's sogar Kastanienbier - das kann man gut trinken. Im Torgglkeller essen wir noch etwas und sogar meine sehr unitalienischen Sonderwünsche werden erfüllt. Anschließend fahren wir nach Lajen zum Haus von Alex' Eltern, wo wir heute übernachten. Wir sitzen noch etwas in der urgemütlichen Küche zusammen und führen Balkongespräche am Küchentisch.

Blick von Klausen auf Kloster Säben

Im Weinfass heißt es zusammenrücken

Freitag, 2. Oktober 2015

Sellajoch

Wir schlafen gemütlich und lange aus. Bis wir alle geduscht und bereit für den Tag sind, ist es Mittag. Aber wir haben ja Urlaub. Mit dem Auto fahren wir heute in die Dolomiten zum Sellajoch. Unterwegs halten wir noch am Brunnerhof in Klausen, wo wir eigentlich nur einen Kaffee trinken wollen, uns dann aber doch aufgrund des ausgefallenen Frühstücks für ein komplettes Mittagessen entscheiden. Danach beginnt die serpentinenreiche Fahrt durch das Grödnertal. Ich habe Kopfschmerzen und die kurvenreiche Strecke trägt nicht dazu bei, dass es mir besser geht. Ich bin heilfroh, als wir endlich auf 2.180 m ankommen und ich aus dem Auto aussteigen kann. Die frische Luft tut gut und mir geht es gleich wieder etwas besser. Leider ist das Wetter nur mäßig gut, die Wolken hängen tief und verdecken die Bergkuppen.

 Sellajoch und Umgebung


Blick auf die Umlaufbahn Sellajoch – Langkofelscharte

Und was nun? Mit der Seilbahn rauf fahren und den Nebel von oben angucken? Nein, das befinden wir für keine gute Idee und so beschließen wir, lieber ein Stück umherzulaufen. Wir besteigen einen kleinen Berg, der sogar ein Gipfelkreuz hat. So können wir nun per Definition behaupten, einen Gipfel in den Dolomiten erklommen zu haben (oder?).

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Panorama am Sellajoch

Die besten Gipfelstürmer, die es gibt

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Sellajoch und Umgebung

Anschließend kehren wir auf einen Kaffee im Hotelresort Passo Sella ein. Die Fahrt ins Tal ist dann etwas weniger anstrengend und wir sind beeindruckt, wie schön und mächtig auch hier die Berge unseren Weg säumen.

Dolomitenschönheiten

Dolomitenschönheiten

Wir erreichen den Parkplatz im Zentrum von Brixen und laufen etwas durch die Altstadt, jedoch sind die meisten Geschäfte schon geschlossen. Trotzdem ist es ein hübsches Städtchen und die ersten Eindrücke sind überaus positiv.

Brixen

Brixen

Brixen

Brixen

Brixen

Brixen

Brixen

Nach dem Stadtbummel fahren wir die Autos wieder zur Wohnung und laufen von da wieder zu der Pizzaria, in der wir gestern Abend schon gegessen haben. Aber eine gute Pizza geht halt auch immer, auch wenn ich mich heute lieber an einer Portion Kürbiscremesuppe erfreue.